Gestern hat sich die neue Grüne Fraktion im Ruhrparlament konstituiert. Mit 20 Personen sind die Grünen auch auf Ebene des Regionalverbands Ruhr so groß wie nie zuvor. Ich wurde zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen und freue mich auf diese neue Aufgabe!

Leider befinden wir uns zukünftig wahrscheinlich in der Opposition wieder. SPD und CDU hatten am Mittwoch überraschend verkündet, eine Große Koalition bilden zu wollen. Die Begründung: Da alle Rat- und Kreishäuser auch zukünftig ausschließlich durch SPD- und CDU-Vertreter*innen geleitet werden, falle die Zusammenarbeit mit den Kommunen leichter. Statt einer Koalition des Aufbruchs und der Stärkung des Ruhrgebiets, wollen SPD und CDU lieber weiter Kirchturmpolitik betreiben und betrachten offenbar trotz Klimakrise und Artensterben einen immer höheren Flächenverbrauch für die zeitgemäße Antwort auf die Herausforderungen des Ruhrgebiets. Die Menschen im Ruhrgebiet haben mit der ersten Direktwahl des Ruhrparlaments Hoffnungen verbunden. Auf einen besseren ÖPNV. Auf ein Zusammenwachsen. Auf einen wirtschaftlichen Aufbruch. Wir werden aus der Opposition heraus alles tun, damit diese Hoffnungen nicht enttäuscht werden.

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